Atlas-Therapie & Kiss Syndrom
Für Erwachsene, Kinder & Säuglinge
Hier erfahren Sie Wissenswertes zu unseren Therapieangeboten und den Therapeuten.
Ärztin: Hilke Lüder
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Die Atlastherapie stellt ein neurophysiologisches Konzept zur Beeinflussung von motorischen Störungen unterschiedlicher Ursache sowie Schmerzzuständen des Bewegungssystems dar. Sie unterscheidet sich in Durchführung, Zielsetzung und Resultat grundlegend von der herkömmlichen Chirotherapie. Die Atlastherapie wirkt vor allem auf die Steuerung des unwillkürlichen Nervensystems (Vegetativum), das Gleichgewichtssystem, die allgemeine Muskelspannung, die Eigenwahrnehmung des Körpers und dient auch zur Beseitigung sogenannter "Blockierungen". Der erste Halswirbel heißt Atlaswirbel (Abb.). Hier setzt die Therapie an.
Kopf und Halswirbelsäule von hinten
1 Atlasbogen, 2 Atlasquerfortsatz


- Schmerzsyndrome der Wirbelsäule, Wirbelsäulenasymmetrien, cervicogener Kopfschmerz, funktionelle Bewegungsstörungen wie Neigung zu wiederholten Wirbel- oder Beckenfunktionssstörungen, meist „Blockierungen“ genannt.
- Bestimmte Formen des Schwindels, Gleichgewichtsstörungen und Tinnitus (Ohrgeräusch), Tieftonhörsturz, Schluckbeschwerden und Kloßgefühl, Stimmstörungen, Sprachentwicklungsverzögerungen.
- Sensomotorische Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kindern, Schräglagedeformität des Säuglings, sog. KISS-Syndrom (Kopfgelenk induzierte Symmetriesstörung).
- Dyskoordination des Kiefergelenksystems mit Auswirkungen auf Verkettungen des Bewegungssystems. bestimmte Sehstörungen, vegetative Störungen (Schwitzen, kalte Füße ...)
- Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination bei neurologischen Erkrankungen: MS, zerebrale, d.h. spastische Bewegungsstörungen bei Kindern und Erwachsenen, Morbus Parkinson, Zustand nach Schlaganfall.
Bei den letztgenannten Erkrankungen kann die Atlastherapie immer nur befristet helfen, sie muss also im Abstand von Wochen bis Monaten wiederholt werden.
- Kerngebiet des Gleichgewichtsorgans,
- zu Hirnzentren, in denen Grob- und Feinmotorik, Bewegung (u.a. Augen- und Kiefergelenk) und Haltung geplant wird.
- Diese Rezeptoren sind mittelbar auch an der Verarbeitung von Schmerzsignalen beteiligt.
Die Muskeln mit Sehnen im oberen Nacken sind mit ihren Nerven als ein Sinnesorgan aufzufassen, das Informationen in das Gehirn sendet, wo sie zu entsprechenden Reaktionen verarbeitet werden. Bei veränderten Zuständen, wie zum Beispiel Verspannungen, Bewegungsstörungen, Blockierungen oder Gleichgewichtsstörungen, werden auch entsprechend modifizierte Informationen zu o.g. Zentren im Gehirn weitergegeben. Mit der Atlastherapie gelingt es, diese veränderte Informationsverarbeitung zu normalisieren und den krankhaften Zustand zu bessern oder zu beheben.

Auf das dreidimensional angeordnete Nackenmuskelsystem (s. Abb.) wird über den Atlasquerfortsatz ein sehr kurzer Impuls gegeben. Hierdurch kommt es zu einem ultrakurzen Informationsreiz auf die Nackennerven, wodurch sofort ein anderes Wahrnehmungsmuster oder "Informationsbild" im Gehirn entsteht. Dieser atlastherapeutische Impuls ist keineswegs beliebig, vielmehr müssen erforderliche Impulsrichtung und -stärke sowie Impulshäufigkeit für jeden Patienten individuell ermittelt werden. Zudem muss die Wirkung des therapeutischen Engriffes mittels Spannungstests der Haut und der Muskeln geprüft und kontrolliert werden.
Ärztin: Hilke Lüder
Therapeutin: Christina Maskos
Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown
Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Bettina Lüschen, Christina Maskos
Therapeut: Jørg Behnsen
Therapeut: Ray S. Brown
Therapeutin: Bettina Lüschen
Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown
Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown
