Manuelle Therapie

Für Erwachsene, Kinder & Säuglinge

Hier erfahren Sie Wissenswertes zu unseren Therapieangeboten und den Therapeuten.

Therapeutin: Christina Maskos

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin SchwedlandBettina Lüschen, Christina Maskos

Therapeut: Jørg Behnsen, Kerstin Schwedland

Therapeut: Jørg BehnsenRay S. Brown, Kerstin Schwedland

mt_bank_ruecken.jpgmt_bank_arm.jpgManuelle Therapie ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik, die sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat befasst. Die Untersuchung erfolgt im Anschluß an die klinische Diagnostik und hat das Ziel betroffene Gewebestrukturen zu erkennen, die Aktualität der Läsion über die Gewebsirritation zu bestimmen, sowie die Kausalität der Beschwerden aufzufinden.

Die Ursache der Beschwerden liegt häufig in einem Mißverhältnis zwischen Belastbarkeit und Belastung.

Somit soll die Behandlung dieses Missverhältnis beheben und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu werden sowohl passive, mobilisierende Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Kräftigung und Stabilisation oder Eigenmobilisation zum Einsatz kommen.

Der Patient erhält zusätzlich eine Anleitung zu Eigenübungen, welche die Arbeit des Manualtherapeuten unterstützen sollen.

mt_hws_2.jpgmt_hws.jpgManuelle Therapie wird von Physiotherapeuten angewendet, die eine Weiterbildung in Manueller Therapie, nach den Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen, absolviert und mit einem Zertifikat abgeschlossen haben.

Die Mindestdauer der Weiterbildung umfaßt 260 Stunden. Neben den persönlichen Voraussetzungen benötigt man eine Verordnung für Manuelle Therapie von dem behandelnden Arzt des Patienten.

Durch das Zertifikat in Verbindung mit der ärztlichen Verordnung erhalten die Physiotherapeuten die Möglichkeit, Manuelle Therapie gegenüber den Krankenkassen abzurechnen.

mt_sz_sitzend.jpgmt_sz_stehend.jpgUrsprünglich war die Manuelle Therapie (MT) eine Domäne in der Orthopädie. Inzwischen ist sie jedoch auch ein fester Bestandteil in anderen Fachrichtungen der Medizin wie Chirugie, Geriatrie, Pädiatrie, Traumatologie, Neurologie, innere Medizin und anderen geworden.

Grundsätzlich kann MT bei allen reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat angewendet werden.

Diese können sich durch Bewegungseinschränkungen, Schmerzen, eine veränderte Trophik oder eine herabgesetzte Belastbarkeit zeigen.

Was ist Mobilisation neuraler Strukturen ?

Nerven sind nicht so elastisch und dehnfähig wie Muskeln. Daher müssen sie bei Bewegungen unserer Arme und Beine, aber auch der Wirbelsäule teilweise bis zu 15 cm zwischen anderen Geweben gleiten können. Wenn diese Gleitbewegung durch Einengungen von außen gestört ist oder der Nerv im Inneren geschädigt ist, entstehen starke Schmerzen.

Es können dabei auftreten:

  • Ischiasschmerzen
  • Gefühlsstörungen und Kribbelgefühl
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schmerzen ähnlich einem Tennisellbogen
  • Schmerzen bei Bewegung der Wirbelsäule
  • Schmerzen bei Streckung des Beines nach vorne
  • Schmerzen bei Dehnung des Armes nach außen

Bei Störungen der neuralen Mobilität entsteht meist ein besonders durchdringender Schmerz, der keinesfalls zu ignorieren ist. Er führt fast immer dazu, dass der Patient einen Arzt aufsucht. Häufig treten auch Kombinationen von neuraler Immobilität auf. Beispielsweise gibt es deutliche Zusammenhänge mit dem Auftreten von Karpaltunnelsyndromen und Bandscheibenschäden der Halswirbelsäule. Dies läßt den Rückschluß zu, dass Störungen der neuralen Mobilität an einer Stelle des Nervensystems auch zum häufigeren Auftreten von Nervenfunktionsstörungen an anderen Stellen des Körpers führen können.

Tests der Mobilität von Nerven wurden von Smith, Maitland, Elvey, Keneally u.a. seit den 60er Jahren entwickelt und von David Butler in seinem Buch "Mobilisation of the Nervous System" 1991 (Churchill Livingstone) zusammengetragen.

Die entwickelten Tests für Rumpf, Arme und Beine dienen dazu, festzustellen, ob die äußere Gleitfähigkeit oder die innere Elastizität der Nerven gestört sind. Bei der Behandlung wird mittels sehr fein dosierter Dehnungstechniken versucht, die Mobilität der betroffenen Nerven wiederherzustellen.

 

Therapeutin: Bettina Lüschen

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin Schwedland

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin Schwedland