Psychotherapie

Für Erwachsene, Kinder & Säuglinge

Hier erfahren Sie Wissenswertes zu unseren Therapieangeboten und den Therapeuten.

Therapeut: Jan Kuschny   Heilpraktiker für Psychotherapie (HPG)

Psychotherapie ist die Behandlung seelische Probleme und Erkrankungen mit Hilfe von anerkannten psychologischen Verfahrensweisen. Alle Therapieformen, die bei mir zur Anwendung kommen, arbeiten mit dem gesprochenem Wort, die Veränderung erfolgt also mit Hilfe von Gesprächen. Medikamente werden in der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HPG), wie ich sie Praktiziere, nicht verabreicht. Zusätzlich werden ergänzende Verfahren wie etwa Rollenspiele, Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen (mentales Training) und Entspannungsverfahren eingesetzt. Auch kommen Techniken z.B. aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP) oder dem critical incident streß management (cism) zur Anwendung.

In der Psychotherapie geht es um die Behandlung seelischer Probleme. Dazu zählen Störungen der Wahrnehmung, des Verhaltens, der Erlebnisverarbeitung, der sozialen Beziehungen und der Körperfunktionen. Sie hat sich insbesondere bei der Behandlung von Depressionen, Ängsten, Zwängen und Selbstsicherheitsproblemen bewährt.

  • Sie lernen zu verstehen, warum Sie sich momentan in einer Krise befinden
  • Wir erarbeiten gemeinsam Strategien, um die Krise zu bewältigen
  • Sie bekommen eine neue Sichtweise auf Ihre momentane Situation
  • Sie lernen, sich effektiv zu entspannen
  • Sie lernen Strategien, wie Sie sich nach Ende der Therapie selbst helfen können

Es gibt außerdem Therapieformen, die in der Kindheit ansetzen. Dabei versucht man herauszufinden, weshalb Sie so fühlen und sich verhalten, wie Sie es im Augenblick tun. Diese Verfahren gehen davon aus, dass seelische Probleme Folge unbewußter Konflikte aus der Kindheit sind.

Hier eine Auswahl häufiger seelische Probleme, die in einer Psychotherapie in der Praxis für Gesundheit behandelt werden:

  • Traumata (Posttraumatische Belastungsstörung nach Vergewaltigung, Mißbrauch, Unfall)
  • Streßbedingte Erkrankungen (Burn-Out)
  • Depressionen, Sinn- und Lebenskrisen
  • Ängste wie z.B. soziale Angst, Panikattacken, Prüfungsangst, generalisierte Angst, Phobien (Tierphobien, Angst vor engen Räumen, Höhenangst...)
  • Eßstörungen (Bulimie, Magersucht, Übergewicht)Suchtverhalten (Alkohol, Nikotin, Drogen, Tabletten)
  • Seelisch bedingte Störungen von körperlichen Funktionen (Sexuelle Störungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen)
  • Körperliche Erkrankungen, die durch seelische Faktoren ausgelöst und aufrechterhalten werden (psychosomatische Störungen)
  • persönliche Probleme wie Mobbing, Eifersucht, Trennung oder Trauer

Es gibt leider bei seelischen Problemen keinen Meßwert wie bei den meisten körperlichen Beschwerden, bei dessen Überschreitung wir einen Arzt aufsuchen müssen. Deshalb tun sich viele Betroffene schwer mit der Entscheidung, eine Therapie zu beginnen. Manche haben auch Angst vor den Vorurteilen anderer bzw. denken, sie seien verrückt, wenn sie einen Therapeuten zur Unterstützung hinzuziehen. Doch ganz im Gegenteil: man ist nicht verrückt, sondern um sich besorgt. Es zeugt von einer gesunden Einschätzung der körperlichen Signale. Wenn man eine Therapie macht, ist dies ein Hinweis darauf, dass man Probleme erkennt, sich um sich kümmert und daran arbeiten will, sie zu überwinden. Genauso wie man bei juristischen Problemen zum Anwalt geht, sollte man sich bei seelischen Problemen Unterstützung bei einem Psychiater, einem psychologischen Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie holen.

  • Sie etwas erlebt haben, das ihr seelisches Fassungsvermögen übersteigt Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Alltagspflichten zu erfüllen
  • Ihr Leidensdruck zu groß ist und Sie daran denken, ihrem Leben ein Ende zu setzen
  • Sie Probleme mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln haben
  • Sie mehr als 4 Wochen unter Ängsten oder Depressionen leiden
  • Sie unter Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder anderen
  • körperlichen Beschwerden leiden und der Arzt keine körperliche Ursache feststellen kann

Was ist der Unterschied zwischen einem Heilpraktiker für Psychotherapie, einem psychologischen Psychotherapeuten und einem Psychiater?

  • Heilpraktiker für Psychotherapie sind amtsärztlich geprüfte psychologische Fachkräfte, die eine Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz haben. Sie dürfen keine Patienten mit Psychosen behandeln.
  • Psychologische Psychotherapeuten sind Diplom-Psychologen, die ein abgeschlossenes Psychologiestudium und eine gesetzlich anerkannte mindestens 3-jährige Therapieausbildung aufweisen.
  • Psychiater sind Ärzte mit einer Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie. Ihre Ausbildung und Arbeitsweise geht eher von einer körperlichen Sicht der seelischen Probleme aus. Die Behandlung mit Medikamenten steht im Vordergrund. Er behandelt schwere Persönlichkeitsstörungen und Psychosen. Manche Psychiater haben jedoch zusätzlich eine Psychotherapieausbildung und bieten Psychotherapie an.

Über das Ende einer Therapie entscheiden in der Regel Klient und Therapeut gemeinsam. Grundsätzlich gilt: wenn die zu Beginn der Therapie gemeinsam erarbeiteten Therapieziele erreicht sind, endet die Therapie. Es kann aber auch sein, dass die für eine Therapie genehmigte Anzahl von Stunden aufgebraucht ist und deshalb die Therapie beendet wird.

Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung, um zu klären, ob diese die Behandlung durch einen Heilpraktiker für Psychotherapie- zumindest zum Teil- übernimmt. Bei privaten Krankenkassen hängt die Leistung von der Krankenkasse und der Art des jeweiligen Tarifes ab. Bei weiteren Fragen setzen Sie sich bitte einfach mit der Praxis für Gesundheit in Verbindung.

Hypnose ist eine willentliche Einflußnahme auf die Aktivitäten des Gehirns oder des Bewußtseins und damit ggf. indirekt des Körpers und kann zu verschiedenen psychischen und physischen Zuständen führen, die von der Normalfunktion abweichen und zu unterschiedlichen Zwecken, z.B. im Rahmen einer Therapie genutzt werden können.

Hypnotische Trance ist ein veränderter Gehirnaktivitätszustand, der ganz unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Aus Messungen mit EEG, PET-Scannern und fMRT weiß man, daß in Hypnose verschiedene Gehirnareale ihre Aktivitäten verändern.

Es gibt nicht DIE eine Trance und man kann sie auch nicht an einem einzelnen Kriterium festmachen. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe von Trance Zuständen, die die sich in ihren Auswirkungen und ihrer Nutzbarkeit in Bezug auf therapeutische Zwecke unterscheiden.

WICHTIG!
Bei mir erleben Sie keine Showhypnose, bei der Sie z.B. anschließend gackernd durch die Straße laufen, sondern einzig und allein eine therapeutische Form der Hypnose.Hypnotische Trance-Arten

Wachtrance
Die Wachtrance ist ein Trancezustand, in dem der Hypnotisand (0 die Person, die hypnotisiert wird) scheinbar vollkommen wach ist, aber dennoch auf hypnotische Suggestion reagiert.

Entspannungstrance
Sie definiert sich vor allem über die körperliche Entspannung. Das Bewußtsein kann, aber muß dabei nicht verändert oder eingeengt sein.

Interaktive Trance
In der interaktiven Trance kann der Klient in körperlicher Ruhe real wirkende Sinneswahrnehmungen wie eine Art inneren Film wahrnehmen.
Er kann dabei wie in einem bewußten Traum in Fantasiereisen eintreten.

Körperorientierte Trance
Bei der körperorientierten Trance kommt es primär zu keinen Bewußtseinsveränderungen, dafür lassen sich körperliche Funktionen wie die Körpertemperatur, der Puls oder die Steuerung einzelner Muskelgruppen beeinflussen.

Verhaltensverändernde Trance
Diese Trance kennzeichnet vor allem, daß sich in ihr Verhaltensmuster in der rechten Hemisphäre verändern lassen. Sie ist die klassische therapeutische Trance, bei der im Anschluß an eine Sitzung, die zum Ziel hat, daß der Klient bestimmte Verhaltensweisen ändert (Rauchverhalten, Eßverhalten, Reaktionen auf bestimmte Reize wie z.B. Angstreize, Denkmuster usw) tatsächlich auch entsprechende Verhaltensveränderungen eintreten.

Es gibt eine Reihe von Indizien, daß eine hypnotische Trance vorliegt:

  • Flattern der Augenlider
  • Verstärkter Schluckreflex
  • Entspannungszucken
  • Trance- Flecken (gerötete Stellen am Hals)
  • Sehr entspannter Gesichtsausdruck
  • Kopf beginnt, sich zu neigen
  • Ruckartige Bewegungen
  • Ruhepuls
  • Bei geöffneten Pupillen: starrer, verklärter Blick, geweitete Pupillen


Wichtig ist die Klärung, ob mit der Trance der gewünschte Zustand erreicht wurde,
Dies sollte immer mit einem gewissen zeitlichen Abstand von mindestens 2-3 Tagen bewertet werden, denn die Hypnose benötigt in der Regel einige Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Man spricht hierbei von der sogenannten „mentalen Quarantäne“.

Kontraindikationen

Wann und bei wem sollte Hypnose nicht eingesetzt werden?

  • Bei geistig behinderten Menschen, da die Gehirnfunktionen beeinträchtigt sind und die Wirkung der Hypnose dadurch nur schwer absehbar ist.
  • Bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen, bei denen Tiefenentspannung contraindiziert ist wie z.B. bei Herzinsuffizienz
  • Bei Psychosen (Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, Borderline-Störungen, Wahn oder dissoziative Symptome)
  • Bei Depressionen allgemein.
  • Bei Alkohol- oder Drogenabhängigen, da bei diesen die Gehirnfunktion durch den Alkohol, bzw. durch die Drogen beeinflußt ist und die Wirkung der Hypnose dadurch stark einschränkt oder unangenehme Nebenwirkungen entstehen können.
  • Bei Persönlichkeitsstörungen. Die Hypnose gilt hier als wenig erfolgsversprechend.
  • Menschen, die in den letzten Wochen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben. Hier besteht die Gefahr, daß ein weiterer Anfall ausgelöst wird.
  • Bei Thrombose-Patienten. Hier besteht die Gefahr, daß der Thrombus in Bewegung kommt und eine Embolie auslöst.
  • Bei Epilepsie- Patienten. Hier kann ein weiterer Anfall ausgelöst werden.
  • Bei schwerwiegenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Bei Schwangeren. Es besteht die Gefahr, daß durch die Hypnose vorzeitige Wehen ausgelöst werden
  • Bei Kindern und Jugendlichen ohne Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.
  • Bei Menschen mit Angst vor Hypnose. Es wird keiner zur Hypnose überredet.
  • Bei Menschen mit religiösen Bedenken. Es sollen keine Glaubenskonflikte begünstigt werden
  • Bei Menschen, gegen die der Hypnotiseur eine starke Abneigung verspürt.


Quelle: Thermedius 2011