Triggerpoint Therapie

Für Erwachsene, Kinder & Säuglinge

Hier erfahren Sie Wissenswertes zu unseren Therapieangeboten und den Therapeuten.

Therapeutin: Christina Maskos

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin SchwedlandBettina Lüschen, Christina Maskos

Therapeut: Jørg Behnsen, Kerstin Schwedland

Therapeut: Jørg BehnsenRay S. Brown, Kerstin Schwedland

 

Therapeutin: Bettina Lüschen

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin Schwedland

Therapeuten: Jørg Behnsen, Ray S. Brown, Kerstin Schwedland

trigger1.jpgGeschulte Physiotherapeuten und Ärzte können sie tasten, Patienten spüren sie bei Druck ebenfalls: sogenannte Triggerpunkte. Dabei handelt es sich um überempfindliche Stellen in einem tastbar verspannten Bündel von Muskelfasern.

Triggerpunkte können, wenn sie aktiv sind, Schmerzen bei Bewegungen und sogar in Ruhestellung verursachen. Eine typische Eigenschaft von Triggerpunkten ist, dass sie Schmerzen ausstrahlen. So können zum Beispiel Triggerpunkte in der seitlichen Gesässmuskulatur Schmerzen im ganzen Bein verursachen.

(Abb1: Typische Schmerzausstrahlungen ausgehend von der seitlichen Gesässmuskulatur)

Aktive Triggerpunkte kommen sehr häufig vor. Eine Studie unter amerikanischen Rekruten der Luftwaffe ergab, dass über fünfzig Prozent der Untersuchten darunter litt. Ursprung des Problems sind meistens ständig angespannte Muskeln, etwa an Computer-Arbeitsplätzen, oder wenn stets gleichförmige Bewegungen ausgeführt werden. Ebenso häufig entstehen sie sekundär, das heisst reflektorisch aufgrund von anderen Störungen am Bewegungsapparat, zum Beispiel bei Arthrose oder Diskushernie. Auch bei Sportlern findet man häufig aktive Triggerpunkte. Dort können sie entweder durch eine plötzliche Überlastung des Muskels oder durch eine ungenügende Regenerationsphase entstehen. Viele Experten und Forscher auf der ganzen Welt sind inzwischen davon überzeugt, dass akute Triggerpunkte, die nicht behandelt werden, ein häufiger Grund für chronische Schmerzen am Bewegungssystem, zum Beispiel Rückenschmerzen sind.

trigger2.jpgtrigger3.jpgMedizinisch erklärt man sich die Triggerpunkte aufgrund einer übermässigen Zusammenziehung einzelner Muskelfasern. Dieser Vorgang entsteht wahrscheinlich durch eine überschiessende Freisetzung des Nervenbotenstoffes Acetylcholin an der motorischen Endplatte.

Es gibt auch andere Theorien für diese Zusammenziehungen. Etwa, dass das vegetative Nervensystem eine erhöhte Aktivität auf den Muskel ausübt. Dies wurde mit Hilfe verschiedener Studien belegt. Menschen, die längere Zeit mit erhöhtem Stress leben, haben häufiger Triggerpunkte.

(Abb2 : Typische Ausstrahlungen des M. trapezius (oben)und des M. infraspinatus (unten))

Worin auch immer der Grund für die kleinen verspannten Muskelfasern liegt, Fakt ist, dass die Spannung die feinen Blutgefässe zusammenquetscht, was zu einer Minderdurchblutung und zu einer Mangelversorgung des Muskels führt. Dadurch werden Substanzen im Muskel produziert, welche die Schmerzfühler im Muskel aktivieren – der Muskel, genauer gesagt der Triggerpunkt, beginnt weh zu tun und auszustrahlen.
Wenn Triggerpunkte über längere Zeit nicht verschwinden, dann geraten benachbarte Muskelfasern oder sogar Muskeln in Mitleidenschaft und die Schmerzen weiten sich aus.

trigger4.jpgDie gute Nachricht ist, dass Triggerpunkte gut therapierbar sind, häufig auch noch nach Jahren.

Trotzdem gilt: Je früher sie behandelt werden, desto einfacher haben es Patienten und Physiotherapeuten, und desto schneller geht die Heilung voran.